Wie entsteht stabiler Beton und welche Rolle spielt eine Stahlbewehrung für die Tragfähigkeit eines Bauteils? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Merkurschule Gaggenau im Rahmen des Technikunterrichts.
Am gestrigen Nachmittag durften wir die Baufirma Grötz mit einem Auszubildenden an unserer Schule begrüßen. Passend zum aktuellen Unterrichtsthema „Bauen und Wohnen“ erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in die Baupraxis und konnten selbst handwerklich aktiv werden.
Das benötigte Material für die Betonmischung wurde vom Exploremok bereitgestellt. Dabei handelt es sich um einen zum mobilen Lernangebot umgebauten Unimog, der mit Materialkisten verschiedener Unternehmen ausgestattet ist. Diese bringen spannende Bau- und Experimentiermöglichkeiten direkt an die Schulen und ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, technische und handwerkliche Inhalte praxisnah zu entdecken.
Gemeinsam mit unserem Besuch stellten die Jugendlichen zwei Betonpfeiler her: einen ohne Bewehrung und einen mit Bewehrung. In den kommenden Tagen werden die beiden Pfeiler einer Belastungsprobe unterzogen. Dabei wollen die Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie sich die Bewehrung auf die Belastbarkeit des Betons auswirkt.
Die Aktion verband theoretische Unterrichtsinhalte mit praktischen Erfahrungen und machte technische Zusammenhänge unmittelbar erlebbar. Gleichzeitig bot sie einen wertvollen Einblick in die Baubranche und deren Ausbildungsberufe.
Ein herzlicher Dank gilt der Firma Grötz und ihrem Auszubildenden für den Besuch und die praxisnahen Einblicke sowie dem Unimog-Museum Gaggenau, das den Explorimog für diese Aktion zur Verfügung gestellt hat. Solche Kooperationen sind ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung und zeigen, wie gewinnbringend die Zusammenarbeit zwischen Schule, regionalen Unternehmen und außerschulischen Lernangeboten sein kann.